Aus der Praxis gebaut, nicht aus der Distanz
FundingOS ist aus der täglichen Arbeit mit Förderanträgen in der Berliner Kulturszene entstanden — nicht aus einer Produktidee, die sich anschließend eine Zielgruppe gesucht hat.
Warum es FundingOS gibt
Öffentliche Förderung in der DACH-Region ist nicht knapp — sie ist verstreut. Programme von EU, Bund, Ländern, Kommunen und Stiftungen liegen auf hunderten getrennten Seiten, in unterschiedlichen Formaten, mit Fristen, die niemand zentral führt. Wer sucht, sucht jedes Mal neu.
Und diejenigen, die diese Mittel am dringendsten brauchen, haben am wenigsten Kapazität, sie zu finden. Künstlerinnen und Künstler, Kollektive, Labels, Clubs, Spielstätten und kleine Kulturbetriebe arbeiten ohne Förderabteilung. Die Recherche passiert abends, zwischen Produktion und Abrechnung. Eine übersehene Frist kostet nicht ein Formular, sondern ein Jahr.
FundingOS systematisiert diese Arbeit: ein durchsuchbarer Katalog statt hundert Lesezeichen, ein Abgleich mit dem eigenen Profil statt Bauchgefühl, und ein editierbarer Erstentwurf statt einer leeren Seite. Nicht, weil ein Algorithmus Anträge besser schreibt als Menschen — sondern weil die Stunden, die heute für Suchen und Sortieren draufgehen, in den Antrag selbst gehören.
Für wen wir bauen
FundingOS ist für die Antragstellenden selbst gemacht — nicht für Häuser, deren Finanzierung ohnehin gesichert ist, und nicht für Agenturen, die im Auftrag Dritter einreichen.
Ohne Förderabteilung
Künstlerinnen und Künstler, Kollektive, Labels, Clubs, Spielstätten und kleine Kulturbetriebe. Wer keine Stelle hat, die den Überblick über Programme und Fristen hält, macht diese Arbeit abends selbst.
Für die eigenen Vorhaben
Sie tragen Ihr Projekt selbst ein und beantragen für sich, nicht als Dienstleister für Dritte. Darauf ist das Produkt zugeschnitten — von der Profilstruktur bis zum Erstentwurf.
Vor der leeren Seite
Die Hürde ist selten der Wille, sondern der erste Absatz. FundingOS liefert eine editierbare Arbeitsgrundlage, an der Sie weiterschreiben — kein Formular, das sich selbst abschickt.
Wer dahintersteht

FundingOS wird von der System Error MM GmbH in Berlin betrieben. Gegründet und geführt von Moses Mawila, Kulturstratege und Berater, seit 2009 in der europäischen Kulturszene und seit 2016 in Berlin. Er arbeitet mit Künstlerinnen und Künstlern, Labels und Institutionen an Förderstrategie und Anträgen — EU, Bund, Land und Stiftungen — und hat als Gründer eigener Kulturprojekte und in der Verbandsarbeit dieselbe Antragsseite von innen erlebt, für die dieses Produkt gebaut ist.
Das Produkt ist aus dieser Arbeit entstanden: Wie FundingOS Programme einordnet und wie ein Erstentwurf aufgebaut ist, stammt aus Anträgen, die vorher von Hand geschrieben wurden.
Vollständiges Profil und weitere Arbeit: mosesmawila.de
Was wir zusagen — und was nicht
- FundingOS findet, sortiert und erklärt Förderprogramme und erstellt auf Wunsch einen editierbaren KI-Erstentwurf als Arbeitsgrundlage.
- Ein Erstentwurf ist keine fertige Einreichung und keine Rechtsberatung. Die Verantwortung für den Antrag bleibt bei Ihnen. Wer eine fachliche Prüfung durch Menschen will, fragt sie separat über die Beratung an — Umfang und Honorar werden vorab vereinbart.
- Wir versprechen keine Bewilligung. Wer das tut, kennt das Verfahren nicht.
- Datenbank, Authentifizierung und serverseitige Verarbeitung laufen in Frankfurt. Welche Dienstleister im Einzelnen beteiligt sind, steht vollständig in der Datenschutzerklärung — dort und nicht in einem Werbesatz.
Betrieben von System Error MM GmbH
Lehrter Straße 49, 10557 Berlin, Deutschland · Geschäftsführer Moses Mawila · Amtsgericht Charlottenburg, HRB 229014 B. Vollständige Angaben im Impressum.
Sie sind Agentur, größerer Träger oder brauchen fachliche Begleitung statt Software? Die persönliche Förderberatung ist ein separates Angebot mit eigenem Umfang und Honorar — Beratung ansehen.